Thursday, October 18, 2007

Squeak and NXT

So Lukas Renggli has long since written some code to make Squeak talk to a Mindstorms NXT brick via Bluetooth. Of course, I wanted to try that. (On a Mac.)

Installing the Squeak code from Lukas' Monticello repository was the easy part. After some trial and error, some e-mail exchange with Lukas, some googling, and eventually some help from here and there, I got it running after all.

In summary, the thing works by mapping the Bluetooth device to a file in /dev. Once you know how to do it, it's easy: after the NXT has been added to the known Bluetooth devices, the "Devices" section of the Bluetooth configuration needs to be visited, and NXT needs to be configured to be a "Dev B" device with an "RS232" port. That is mapped to /dev/tty.NXT-DevB-1.

To get things communicating, the device must be opened, which is (weirdly enough) done by
issuing something like cat /dev/tty.NXT-DevB-1 - actually, this will connect the Mac to the NXT (as the symbols on both boxes' screens will indicate).

Now is the time to go back to the Squeak image, and after initialising the NXT communication tools with NxtConnection initialize, a simple "print it" on NxtSerialConnection new connect; battery will yield 8045 (which is the current battery voltage in millivolts, according to Lukas' code documentation).

Just killing the cat in the terminal will terminate the Bluetooth connection.

Great fun.

Lukas told me that he never got past implementing ping and battery status request, but extending the code should be within my reach. I think I'm going to need it. Stay tuned...

Ja, Junge, Alte, dat is Kaffee, echt jetzt...


...und Kaffee is nunma lecker, öh, schwaaz, staak, und vor allem schön lecker. Äh, echt jetzt.

Hm, schwaaz und schön lecker...

Ja, Junge, öh, wenn ich ehrlich bin, woa, dann, aah, trinke ich, äh, am liebsten echt schwarzen Kaffee.

Hm, vor allem, wenn der schön schwaaz und lecker ist, Käptn?

Schwarzer, Junge! Jetzt echt schwaazer Kaffee, woa, Junge? Äh, der schmeckt richtich. Richtich lecker schmeckt der. Echt jetzt. Mhm? Äh, aber, äh, dat will ich dir jetzt echt mal erklären, Alte. Äh, schöner schwaazer heißer schöner Kaffee, Scheise.

Höh? Man kann auch Milsch reinschütten...

Hmm... äh... schwaazer, Junge! Äh, der is doch nimmehr schwaaz wenn du Milsch da reintuhs. Äh, ich erklär dir das jetz nochmaa. Schwaazer heißer schöner Kaffee. Äh, richtich dunkelschwaazer heißer Kaffee. Hm?

Äh... also dann ohne Milsch?

Quelle
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Monday, October 15, 2007

Ich bin doch nicht blöd.

Wir wollen uns fürs Büro gern eine ordentliche Kaffeemaschine anschaffen. Die Wahl fiel auf ein Modell der Fa. Jura, und ich habe eine Weile damit zugebracht, die verschiedenen autorisierten Fachhändler in Potsdam anzurufen und die Preise abzufragen.

Die meisten Händler halten sich an die Preisempfehlung des Herstellers. Nur der Laden mit den roten Webseiten und der aufdringlichen und saublöden Werbung hatte eine deutliche Abweichung: bei denen kostet das Maschinchen glatt 9 Euro mehr als vom Hersteller empfohlen.

"Saubillig und noch viel mehr"? Ja - ein Rundum-sorglos-Paket mit eingebauter Nasführung gibts noch gratis obendrauf.

Der Begriff "Sauladen" drängt sich, nicht zuletzt angesichts der Werbekampagnen, geradezu auf. Ist das eigentlich lauterer Wettbewerb?

Wir kaufen natürlich woanders. Schon aus Prinzip.

Friday, October 05, 2007

OLPC bei der New York Times

David Pogue von der New York Times hat dem XO-Laptop einen ausführlichen Artikel gewidmet. Ein dazu gehöriges Video zeigt seine Begeisterung ziemlich deutlich.

Wednesday, October 03, 2007

Hans Rott in Berlin

Letzten Samstag war ich endlich wieder einmal in der Berliner Philharmonie. Diesmal spielten die Philharmoniker selbst unter der Leitung von Neeme Järvi.

Vor der Pause gab es, mit Hélène Grimaud als Solistin, das dritte Klavierkonzert von Béla Bartók. Das hatte ich noch nie vorher gehört - aber ich werde es wohl noch mehrmals hören müssen. Wegen der Fülle der Eindrücke, die erst noch sortiert werden müssen, kann und will ich zu diesem Teil des Konzerts nicht viel sagen. Die Musik hat mich begeistert, die Philharmoniker sowieso, Grimaud erst recht und Järvi auch.

Der Grund für den Weg nach Berlin war die nach der Pause gespielte Symphonie in E-Dur von Hans Rott, die mir seit etlichen Jahren in Form der einen oder anderen CD-Einspielung bekannt ist, die aber recht selten auf Spielplänen zu finden ist. Dass nun ausgerechnet die Berliner Philharmoniker, also das Orchester, dem Werk die Ehre geben, ist allemal ein Grund, Geld für Eintrittskarten auszugeben.

Die Aufführung hat mir geholfen, Antworten auf ein paar Fragen zu finden, die ich an das Werk hatte.

Zunächst: Ist die Instrumentierung wirklich so gestaltet, dass das Blech permanent den Orchesterklang dominiert, oder ist einfach die BIS-Einspielung (mit Leif Segerstam als Dirigent) schlecht abgemischt und die anderen beiden mir bekannten Einspielungen (erschienen bei Hyperion und cpo) machen es besser? - Zu Gunsten von BIS muss ich zugeben, dass Rott es mit der Instrumentierung etwas übertrieben hat. Das Blech ist wirklich dominant; die Partitur sieht es so vor. Immerhin haben die Streicher der Berliner ihren Teil dazu beigetragen, dass der Klang insgesamt etwas ausgewogener war als bei BIS. (Im Übrigen könnte man die Symphonie wohl auch, ohne Verluste befürchten zu müssen, in Konzert für Pauken, Triangel und Orchester umbenennen.)

Dann: Ist der zweite, langsame Satz wirklich so langweilig, wie er bei Segerstam klingt? - Nein, nein, nein! Järvi bringt, übrigens in allen vier Sätzen, durch insgesamt fließende Tempi die in der Musik schlummernde Bewegungsenergie zu Gehör. Besonders im zweiten Satz sind mir reihenweise Lichter aufgegangen; das ganze Satzgefüge wurde plötzlich viel klarer.

Schließlich: Ist das Scherzo wirklich spielbar? - Ja, offenbar. Das heißt, natürlich war das vorher klar, aber diese irrwitzige Musik einmal in einer Aufführung live gespielt erleben zu können ist schon was Neues.

Unterm Strich kann ich nur sagen, dass diese Aufführung von Rotts Symphonie eine ganz runde Sache war. Musikalisch sowieso hervorragend dargeboten, hat sich mir die Musik ganz anders erschlossen als zuvor.

Järvis Dirigat ist auch unbedingt einer Erwähnung wert. So unprätentiös, souverän und ruhig, dabei aber offenbar von der Musik mehr als nur begeistert habe ich schon lange keinen mehr dirigieren sehen.

Kommen wir zum Wermutstropfen oder meinetwegen der anderen Seite der Medaille.

Rotts Musik ist ja nun nicht die eines abgeklärten Spätbrahms oder -bruckner, sondern die Symphonie wurde von einem Zwanzigjährigen geschrieben. Dass da hin und wieder auch der Übermut mit dem Komponisten durchging, ist eigentlich nur verständlich. Dieser Übermut zeigt sich bei Rott weniger in der Form der einzelnen Sätze und des Gesamtwerks, sondern vielmehr in der Instrumentierung (siehe oben) oder, besonders deutlich, daran, dass im Finale die Gewalten zu immer höheren Gebirgen sich auftürmen und schier kein Ende finden. Platt formuliert heißt das: es wird lang und laut.

Zwei Reihen hinter mir saß nun ein schlichtes Gemüt, das offenbar nicht zu mehr in der Lage war als zu eben jener platten Wiedergabe komplexerer Sachverhalte. Unmittelbar nach dem Verklingen der Musik hatte dieser Mensch nichts besseres zu tun, als in die gehaltene Spannung und Stille hinein laut zu verkünden, wofür er das eben Gehörte hielte: "So ein Schmarrn."

Eintrittskarten bei den Berliner Philharmonikern bekommt eben jeder, der das Geld dafür auf den Tisch legt, ob er nun den geistigen Entwicklungsstand und das reife Benehmen für einen Konzertbesuch mitbringt oder nicht. Abgesehen davon, dass dieser kulturelle Einzeller offenbar noch viel zu lernen hat, würde ich ihn gern einmal treffen; ich habe noch ein paar kostenlose Invektiven für ihn.