Sunday, September 17, 2006

Urlaub am Bodensee

Das ist schon eine Weile her, aber was solls? Es gibt noch das eine oder andere aufzuholen, also fange ich mal chronologisch korrekt im Juli an.

Genauer: Ende Juli. Da waren meine liebe Frau Natascha und ich bei unserem guten Freund Thomas in Konstanz zu Besuch - vor dem anstrengenden berufsbedingten Umzug nach Potsdam war noch ein Urlaub fällig. Der gute Thomas hat sich rührend um uns gekümmert und uns so manches Erlebnis ermöglicht. Danke, Thomas!

An einem der Tage (ich weiß gar nicht mehr, an welchem) waren wir in der Nähe von Neustadt/Titisee im so genannten "Action Forest", einer Art Kletterparcours im Wald. Das Ganze ist wirklich spannend und macht bestimmt auch viel Freude. Wenn nur meine gut ausgeprägte Höhenangst nicht wäre... Fazit: ich bin unten auf dem Boden geblieben. Natascha und Thomas haben sich raufgetraut: Respekt!

Die beiden folgenden Bilder mögen versuchen, einen Eindruck davon zu vermitteln, warum ich lieber unten geblieben bin. Das sind wirklich etliche Meter über dem Boden.





Man muss sich das so vorstellen: es sind Plattformen an den Bäumen befestigt, und zwischen den Bäumen gibt es die verschiedensten Kletteraufgaben. Man trägt natürlich eine Sicherheitsausrüstung mit allerlei Karabinerhaken und Helm. Mein Problem mit alledem waren (a) die Höhe und (b) die Wackligkeit der Kletterkonstruktionen. Beides zusammen war mir einfach zu viel. Wenn ich die Kletterei mal einen halben Meter über dem Boden üben könnte und dann erst in drei bis elf Meter Höhe wiederholen müsste, wäre das vielleicht was Anderes, aber beides auf einmal war schlicht zu viel.

Und so sieht es aus, wenn jemand (Thomas) nach bewältigter Kletterei eine Leiter runtersteigt. Die Veröffentlichung des Fotos ist autorisiert. ;-)



Einen Tag später waren wir dann - Pflichtbesuch? - am Rheinfall in Schaffhausen. Nur ein Wort: Donnerwetter. Die Bilder sollen mal für sich selbst sprechen.





Das folgende Bild ist von "oben" gemacht worden. Man achte auf die Wolken.



Etwas später ging urplötzlich ein Wolkenbruch hernieder, dass es sich (bzw. uns) gewaschen hatte. Das Ergebnis lässt sich auch im Bild bewundern... einige freundliche und trocken gebliebene Touristen waren so nett, die glücklicherweise auch trocken gebliebene Kamera an uns Pudelnassen auszuprobieren.



Also ab nach Hause und die Kleidung gewechselt. :-)

Noch einen Tag später stand dann der Besuch im Pfahldorf auf dem Programm. Es ist schon wirklich sehr beeindruckend, was die Menschen vor einigen tausend Jahren schon an Architektur und sozialer Kultur bewerkstelligt haben. Es ist nicht einfach zusammenzufassen. Am besten fährt man selbst hin und schaut sich das Museum mal an.



Alles in allem war das ein ganz phantastischer Urlaub - nochmal herzlichen Dank an Thomas, der ein sehr aufmerksamer und freundlicher Gastgeber ist. Wir kommen gern wieder!

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